Name | Glenglassaugh | ![]() |
Alter | 43 Jahre | |
Alkohol | 48,7 % | |
Abfüller | Glenglassaugh | |
Lagerung | Bourbonfass | |
Sonstiges | Nicht kühlgefiltert, kein Farbstoff | |
Region | Highlands | |
WB-ID | 20524 | |
Kategorie | Lustigmacher |
Farbe | Dunklerer Bernstein |
Geruch | Frische Südfrucht (Ananas, Papaya, Mango), Sirupsüße, altes Papier, der Alkohol brennt überraschend deutlich, die gleichen Früchte von vorhin als Trockenfrucht, Pfeifentabak und ein wenig Leder, etwas Möbelpolitur, kein Holz oder bittere Noten, wird staubig-trockener, behält aber seine Süße und Frucht, später doch noch trockenes Laubholz |
Geschmack | Süß und tropisch-fruchtig, Honig und Sirup, direkt mit recht viel Alkohol auf der Zunge, etwas frische Minze, Orange, dann auch mit ein wenig hölzerner Bitterkeit, Getreide, verliert viel Frucht und Süße, Earl Grey, cremig und doch prickelnd-frisch |
Finish | Mittellang, süße Frucht, etwas Vollmilchschokolade, schwarzer Tee, ein wenig adstringierend-trocken, wieder Minzfrische, kurzzeitig nussig, dann nur noch leichte Minznote |
Aromen | Frucht | Getreide | Süße | Holz | Würze | Alkohol | Rauch |
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Mein Fazit | Aufgrund der Vorschusslorbeeren hätte ich von diesem Dram mehr erwartet. Nicht in Bezug auf die Vielfalt der Aromen, sondern wegen ihrer Komposition. Das Fass hat dem Dram während all den Jahren der Lagerung viel Frucht und viel Süße mit auf den Weg gegeben, und daran ist wirklich nichts auszusetzen. Das Fass hat es nur nicht geschafft, den Alkohol zu bändigen. Dieser bringt zwar eine schöne Frische in die Abfüllung, aber er ist in vielen Phasen einfach zu dominant. Das hätte ich so nicht erwartet und wäre bei einer Blindverkostung von wesentlich mehr Prozenten ausgegangen. Auch das Alter hätte ich wenigstens 10 Jahre jünger geschätzt. Was nicht heißen soll, dass das ein schlechter Whisky ist. Keineswegs. Er erfüllt nur meine (vielleicht nicht ganz bescheidenen) Erwartungen nicht. |